< Die ersten Regale sind voll
12.03.2014 00:00 Alter: 4 yrs
Von: Beate Niessen (Westfälische Nachrichten)

„Haushaltskorb“ hilft Menschen in Not

Neues Angebot des Sozialdienstes katholischer Frauen startete mit Segnung der Räume


Zur Einsegnung der Räume des neuen Haushaltskorbs las Pastoralreferent Reinold Leydecker (l.) aus der Bibel. Glückwünsche überbrachte Artur Friedenstab (stellvertretender Bürgermeister,2.v.l.), nachdem SkF-Vorsitzende Martina Wilke (3.v.l.) die Gäste begrüßt hatte. Foto: ben

Der SkF-Haushaltskorb bietet Menschen in Not Gegenstände des täglichen Bedarf gegen eine kleine Gebühr, ganz nach dem bereits bewährten Modell des Babykorbs, den es schon seit 20 Jahren in der Steverstadt gibt. Am Dienstag wurden die Räumlichkeiten eingesegnet. 

Bratpfannen, Kochtöpfe, Kaffeemaschinen, Besteck, Teller, Kaffeetassen oder ein ganzes Porzellanservice – wer gestern Vormittag bei der Eröffnung des SkF-Haushaltskorbs (die WN berichteten) vorbeischaute, konnte bereits zum Start des neuen Angebots für bedürftige Menschen in Lüdinghausen gut gefüllte Regale sehen.

„Ich freue mich sehr, dass aus einer Idee, die uns schon so lange im Kopf herum schwirrte, nun nach langer Zeit doch noch Realität geworden ist“, begrüßte Martina Wilke, SkF-Vorsitzende, in den Räumen an der Wolfsbergerstraße die Gäste. Unter ihnen Vertreter der Tafel, der DRK-Kleiderkammer, der Pfarrcaritas-Gruppen von St. Ludger und St. Felizitas und viele andere ehrenamtliche Helfer.

„Sie alle engagieren sich an verschiedenen Stellen für bedürftige Menschen in unserer Stadt, helfen Mitbürgern in wirtschaftlich bedrückender Situation. Darum sollten Sie auch dieses neue Angebot kennen“, so Wilke. Der SkF-Haushaltskorb bietet Menschen in Not Gegenstände des täglichen Bedarf gegen eine kleine Gebühr, ganz nach dem bereits bewährten Modell des Babykorbs, den es schon seit 20 Jahren in der Steverstadt gibt. An jedem vierten Donnerstag im Monat finden von 16 bis 18 Uhr Annahmetermine statt, die Bedürftigen melden sich beim SkF und machen dort einen Termin für den „Einkauf“ aus.

Glückwünsche gleich im Doppelpack überbrachte Artur Friedenstab als stellvertretender Bürgermeister und frisch gewählter Vorsitzender des Vereins „Bürger für Bürger“, bevor Pastoralreferent Reinold Leydecker die Einsegnung der Räume vornahm. „Wobei ich weniger die Räume segne, sondern vielmehr die Menschen, die in diesen Räumen sind“, meinte Leydecker. „Sie engagieren sich für die geringsten Brüder und Schwestern unter uns, und doch befinden sich diese mit uns immer auf Augenhöhe“ gab er zu bedenken.