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06.03.2013 08:41 Alter: 5 yrs
Von: Westfälische Nachrichten

Vorsorgevollmacht rechtzeitig regeln

„Senioren für Senioren“ informierten sich


Andrea Tschoepe informierte die "Senioren für Senioren" über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Senden  „Auf Einladung des Verein „Senioren für Senioren“ referierte Andrea Tschoepe vom Betreuungsverein im Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) über das Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“. Klaus Winkler hatte den Kontakt zur Fachfrau hergestellt, da immer wieder Fragen zu diesem Themenbereich seitens der Senioren bei den regelmäßigen Treffen am Grete-Schött-Ring aufkamen. Bevor es an dieses ernste und wichtige Thema ging, gab es in gemütlicher Runde selbst gebackenen Kuchen zum 80. Geburtstag des Gründungsmitglieds Heinrich Bölling.

Den 80. Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische zu erleben, ist ein Geschenk, aber es gibt auch andere Lebenssituationen. So muss man sich in dieser Lebensphase mit dem Thema Krankheit in besonderer Weise beschäftigen, besteht doch das Risiko, sich nicht mehr selbstständig um seine Belange kümmern zu können. „Der Schritt, diese Dinge in einer schriftlichen Verfügungen zu hinterlegen, ist für viele Menschen oft sehr schwierig und kostet Überwindung“, räumte Andrea Tschoepe ein. „Wer mag schon gerne, die Verantwortung für sein Leben in die Hand anderer Menschen zu geben“. Mit einfühlsamen, aber klaren und verständlichen Erklärungen wurde den Anwesenden das Thema Vorsorgevollmachtund Patientenverfügung nahe gebracht, teilt der Verein „Senioren für Senioren“ mit. Anhand von Formularen wurden die Fragen Punkt für Punkt beantwortet.

Da gab es auf Seiten der Senioren auch den Vorwurf an die Politik, dass es hierkeine einheitlichen Richtlinien beziehungsweise Formulare gibt. Ein Besuchermerkte schmunzelt an: „Bürokratie regelt in diesem Land die Norm für Gartenzäune und Gemüse, aber bei den wirklich wichtigen Fragen werden wir alleine gelassen.“ Nicht „alleine gelassen“ fühlten sich die Zuhörer amEnde des Vortrages. Zumal vom Verein „Senioren für Senioren“ und Andrea Tschoepe angeboten wurde, noch eventuell ungeklärte Fragen bei einem erneuten Termin zu besprechen.